„Zwischen den Jahren“ bezeichnet die besondere Zeitspanne nach Weihnachten bis zum Jahreswechsel, die traditionell als Phase des Innehaltens, der Rückschau und des Neubeginns gilt. Tee passt ideal zu diesem Bild, weil er für Wärme, Ritual und bewusste Entschleunigung steht. Und im Gegensatz zur Ferienzeit ist "zwischen den Jahren" die Zeit an dem fast alle zu Hause sind.

Herkunft des Ausdrucks
- „Zwischen den Jahren“ meint heute meist die Tage vom 27. Dezember bis zum 31. Dezember, oft aber auch den Zeitraum bis zum 6. Januar, der mit den Rauhnächten verknüpft ist
- Historisch hängt die Wendung mit der Umstellung von Mond- auf Sonnenkalender und den „übrigen“ Tagen zusammen, die als besondere, nahezu „zeitlose“ Zwischenphase galten
Die Zeit der Rauhnächte
- Die Rauhnächte – meist vom 24. Dezember bis 6. Januar – wurden als „Zeit außerhalb der Zeit“ verstanden, in der Ruhe, Rückzug und innere Einkehr wichtiger waren als Alltagspflichten
- In dieser Phase entstanden Rituale wie Räuchern, Orakelbräuche, bewusste Stille und kleine Hausrituale, die helfen sollten, das alte Jahr abzuschließen und sich auf das kommende vorzubereiten
Warum Tee so gut dazu passt
- Tee ist in vielen Kulturen ein Symbol für Sammlung, Achtsamkeit und Gemeinschaft; Teekulturen von China bis Ostfriesland nutzen ihn, um Tempo herauszunehmen und Begegnung zu schaffen
- Gerade abends „zwischen den Jahren“ kann eine Tasse Tee zum Anker werden: als warmes Gegenstück zur winterlichen Dunkelheit, als Moment für Reflexion und als kleines Selfcare-Ritual
Tee zwischen den Jahren bedeutet Entspannung pur
Tee ist in der dunklen, ruhigen Zeit „zwischen den Jahren“ ideal, weil er Körper und Geist herunterfährt, ein festes Entspannungsritual bietet und sanft hilft, das Jahr zu sortieren und neue Energie zu sammeln. Gerade in diesen Tagen schafft eine bewusste Teepause einen klaren Übergang zwischen dem alten und dem neuen Jahr.
Warum Tee so entspannt
- Viele Kräutertees wie Kamille, Melisse oder Lavendel enthalten beruhigende Pflanzenstoffe und ätherische Öle, die beim Stressabbau unterstützen und den Schlaf fördern
- Das Teetrinken selbst wirkt wie ein kleines Achtsamkeitsritual: Wasser aufgießen, ziehen lassen, langsam trinken – dieser Prozess holt aus dem Autopilot heraus und signalisiert dem Nervensystem „Pause“

„Zwischen den Jahren“: Zeit zum Runterkommen
- Die Tage nach Weihnachten bis zum Jahreswechsel gelten traditionell als Phase des Innehaltens, in der der Alltag etwas leiser wird und Raum für Reflexion entsteht
- In dieser „Zeit zwischen den Jahren“ helfen kleine, wiederkehrende Rituale wie eine abendliche Tasse Tee, Tempo aus der Feiertagshektik zu nehmen und innere Ruhe einkehren zu lassen
Das vergangene Jahr Revue passieren lassen
- Tee verlangsamt den Moment: Während der Tee zieht und abkühlt, entsteht ein natürlicher Rahmen, um das Jahr gedanklich durchzugehen, Erfolge zu würdigen und Belastendes loszulassen
- Viele Menschen kombinieren ihre Teepause mit Journaling oder einem Dankbarkeitsritual, etwa drei Dinge aufzuschreiben, für die sie im ablaufenden Jahr dankbar sind

Kraft tanken für das neue Jahr
- Kräuter- und Gewürztees mit z.B. Ingwer, Tulsi oder ayurvedischen Kräutermischungen werden gezielt eingesetzt, um das Wohlbefinden zu stärken, die Verdauung nach den Festtagen zu entlasten und die Regeneration zu fördern
- Ein wiederkehrendes Teeritual am Abend wirkt wie ein innerer Anker: Der Körper lernt, zu dieser Zeit herunterzufahren, was langfristig zu besserem Schlaf, mehr Gelassenheit und damit zu mehr Kraft fürs neue Jahr führt
Interessante Teerituale „zwischen den Jahren“
- Morgens einen leichten Grün- oder Weißtee als bewusstes Startsignal: Tagebuch daneben, ein paar Minuten in Stille, Fokus auf Dankbarkeit für das vergangene Jahr
- Abends eine Tasse Kräuter- oder Gewürztee (z.B. mit Melisse, Lavendel, Zimt), kombiniert mit Räucherritual, ruhiger Musik oder einem kurzen Spaziergang, um den Tag symbolisch loszulassen.
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