Georgien Imeretien Elegant Black Bio

Artikel-Nr.: NT11426-50

aus kontrolliert-biologischen Anbau (kbA)
  • Bio-Qualität - aus kontrolliert-biologischen Anbau (kbA)
  • Weiche, süßlich-milde Geschmacksnote
  • aus der Region Imereti, Gezruli
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Traditionsreiche Herkunft mit modernem Anspruch

In den sanften Hügellandschaften Westgeorgiens entsteht ein Schwarztee, der eng mit der Geschichte seiner Region verbunden ist. Besonders die Gegend Imeretien steht dabei im Mittelpunkt, denn hier wachsen die Teepflanzen in einer Umgebung, die von mildem Klima und fruchtbaren Böden geprägt ist. Genau diese Bedingungen spiegeln sich später im Charakter der Teeblätter wider.
Der georgische Schwarztee aus dieser Region gehört zu einer Reihe von Tees, bei denen Handarbeit und sorgfältige Verarbeitung noch eine echte Rolle spielen. Die Blätter werden gepflückt und anschließend schonend verarbeitet, damit ihre natürliche Struktur erhalten bleibt.

Die Wurzeln des Teeanbaus in Georgien

Die Geschichte des Teeanbaus in Georgien reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Damals begann man in der Region systematisch mit dem Anbau von Tee, der sich im Laufe der Zeit zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein entwickelte. Besonders interessant ist dabei die Phase, in der georgischer Tee große Teile der damaligen Sowjetunion versorgte. Mit dem politischen Umbruch nach dem Zerfall der Sowjetunion kam es jedoch zu einem starken Einschnitt. Viele Plantagen wurden aufgegeben, und zahlreiche Teepflanzen wuchsen über Jahre hinweg wild weiter. Ursprünglich handelte es sich dabei um China Cultivare, die sich an das Klima angepasst hatten und in der Landschaft regelrecht verwilderten. Erst seit einigen Jahren, etwa ab 2016, wird dieses Erbe wieder systematisch aufgegriffen. Kleine Kooperativen haben begonnen, die alten Bestände zu pflegen und neu zu strukturieren. Ziel ist es, die georgische Teekultur wieder sichtbarer zu machen und international stärker zu positionieren.

Blattbild mit charaktervoller Struktur

Optisch zeigt sich dieser Schwarztee in einem schwarz-bräunlichen, länglich gedrehten Blatt. Die feine Verarbeitung sorgt dafür, dass die Struktur klar erkennbar bleibt und das Blattbild eine gewisse Lebendigkeit ausstrahlt. Diese gedrehte Form ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer schonenden Verarbeitung, bei der die Blätter nicht zerdrückt, sondern behutsam in Form gebracht werden. Dadurch bleibt der natürliche Ausdruck der Teepflanze erhalten, was sich auch im späteren Eindruck der Tasse widerspiegelt.

Die Tasse - klar, leuchtend und orangebraun

Im Aufguss zeigt sich der Schwarztee in einer orangebraunen Tassenfarbe, die klar und leuchtend wirkt. Schon beim Einschenken fällt die Transparenz auf, die für viele hochwertige Schwarztees typisch ist.

Artikel-Nr.: NT11426-50
Art: Schwarztee
Zutaten: Schwarzer Tee
Bio-Zertifizierung: DE-ÖKO-006 - Nicht-EU-Landwirtschaft
Erntezeit: Mai bis August
Anbauhöhe: ca. 750 Meter
Zubereitung: 2-3 Min. 100°C 14g/Liter
Lebensmittelunternehmer: Nibelungentee - internet-connect GmbH - Prinz-Carl-Anlage 22 - 67547 Worms
Eigenschaften: Schwarztee Biologischer Anbau Loser Tee Ohne Aromastoffe Sortenreiner Tee Mild Süßlich Weich
aufgebrühter Tee, dampfend mit Zitrone und Minzblätter in einer Glastasse
Tee-Zubereitung

Perfekter Schwarztee-Genuss aus Georgien

Gieße den Tee mit sprudelnd kochendem Wasser bei 100 Grad auf, damit sich sein volles Aroma optimal entfalten kann. Mit einer Dosierung von 14 g pro Liter erhältst du eine angenehm kräftige, aber ausgewogene Tasse. Nach 2-3 Minuten Ziehzeit zeigt er seine feine Tiefe, ohne bitter zu werden.

  • Ziehzeit

    2-3 Min.

  • Temperatur

    100°C

  • Dosierung

    14g/Liter

Charakter & Besonderheiten des Tees

Weniger Bitterstoffe, mehr natürliche Aromen

Ein großer Unterschied zu vielen industriell produzierten Tees liegt in der schonenden Verarbeitung georgischer Tees. Die Blätter werden oft weniger stark oxidiert oder verarbeitet, wodurch die natürlichen Aromen besser erhalten bleiben. Das Ergebnis ist ein milder, harmonischer Tee mit weichem Abgang und geringer Bitterkeit. Gleichzeitig besitzen hochwertige georgische Tees eine bemerkenswerte geschmackliche Tiefe und feine Komplexität.
Tee Verarbeitung
Tee aus Georgien

Georgischer Tee - Jahrhundertealte Teekultur aus dem Kaukasus

Georgischer Tee blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück, die bis ins 19. Jahrhundert reicht. Das besondere Klima zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus schafft ideale Bedingungen für den natürlichen Teeanbau ohne extreme Wetterbedingungen. Anders als viele große Teeproduzenten setzt Georgien bis heute verstärkt auf kleinere Plantagen und handwerkliche Verarbeitung. Dadurch entstehen charaktervolle Tees mit einer feinen, weichen Aromatik und geringer Bitterkeit. Besonders hochwertige georgische Tees werden oft schonend von Hand verarbeitet, wodurch die natürlichen Geschmacksnoten erhalten bleiben.

Mildes Klima und fruchtbare Böden sorgen für einzigartigen Geschmack

Die georgischen Teeplantagen profitieren von einem außergewöhnlichen Mikroklima nahe der Schwarzmeerküste. Hohe Luftfeuchtigkeit, milde Temperaturen und nährstoffreiche Böden ermöglichen ein langsames und gleichmäßiges Wachstum der Teepflanzen. Im Vergleich zu vielen asiatischen Anbaugebieten entwickelt georgischer Tee dadurch häufig ein besonders sanftes, rundes Geschmacksprofil. Viele Sorten überzeugen mit leicht süßlichen, floralen oder nussigen Nuancen statt ausgeprägter Bitterstoffe. Die Kombination aus mineralreichen Böden und natürlicher Bewässerung durch häufige Niederschläge verleiht dem Tee zusätzlich eine angenehme Frische. Genau diese Balance macht georgischen Tee bei Kennern zunehmend beliebt.
Georgischen Teeplantagen

In Georgien wird seit dem späten 19. Jahrhundert Tee angebaut - genauer gesagt seit 1893. Damals brachte der chinesische Agronom Lao Jin Jao auf Einladung des georgischen Fürsten Michail Eristawi Teepflanzen aus China in das westgeorgische Gebiet rund um Batumi. Dort herrschen subtropisches Klima, reiche Niederschläge und fruchtbare Böden - perfekte Bedingungen für den Teeanbau.

Während der Sowjetzeit erlebte die Teeproduktion in Georgien einen regelrechten Boom: In den 1980er-Jahren war das Land einer der größten Teeproduzenten der UdSSR. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion brach der Markt jedoch ein. Erst in den letzten Jahren erlebt georgischer Tee ein Revival – kleinstrukturierter, handwerklicher und oft biologisch angebaut. Heute gilt er wieder als echter Geheimtipp für Teeliebhaber.

Georgien ist vor allem für seinen Schwarztee bekannt, der durch seine würzige, manchmal leicht malzige oder fruchtige Note geschätzt wird. Daneben werden auch grüne Tees hergestellt – oft etwas kräftiger im Geschmack als ihre asiatischen Verwandten. Viele Tees sind als „OP“ (Orange Pekoe) klassifiziert, was auf die Blattgröße und -struktur hinweist.

Traditionell wird Tee in Georgien per Hand gepflückt und verarbeitet, insbesondere von kleinen Bauern und Kooperativen. Der Fokus liegt heute zunehmend auf naturnaher oder biologischer Landwirtschaft, und viele Tees wachsen sogar halbwild in ehemaligen Plantagen oder in Mischkulturen. Die Verarbeitung erfolgt häufig schonend und handwerklich, wodurch die charakteristische Aromatik bewahrt wird.

Ein wilder Teebusch bezeichnet eine Teepflanze, die nicht in einer klassischen Plantage kultiviert, sondern natürlich oder halbwild in der Natur wächst - oft in abgelegenen, schwer zugänglichen Regionen. Diese Sträucher sind meist älter, größer und robuster als ihre kultivierten Verwandten und wachsen ohne menschliches Eingreifen oder nur mit minimaler Pflege.

Die wichtigsten Merkmale wilder Teebüsche:

  • Natürliches Wachstum: Keine regelmäßige Beschneidung, kein Dünger oder Pestizideinsatz.
  • Tiefe Wurzeln: Sie reichen oft weit in den Boden und nehmen mehr Mineralien auf - was sich im Geschmack zeigt.
  • Aromatische Vielfalt: Wildtees schmecken oft komplexer, mit erdigen, fruchtigen oder blumigen Nuancen.
  • Begrenzte Verfügbarkeit: Da wilde Teebüsche nicht systematisch angebaut werden, sind diese Tees meist seltener und exklusiver.

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