Espresso

Espresso ist eine Zubereitungsart von Kaffee, bei der Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird. Das Verfahren ergibt einen starken Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht – die Crema – befindet, die zu seinem Aroma beiträgt. Durch die starke Röstung und eine typische Portionsgröße von 25 ml ist der Koffeingehalt einer Tasse Espresso jedoch geringer als der einer Tasse Filter- kaffee (typischerweise 125 ml). Espresso wird in der Regel in kleinen, dickwandigen und vorgewärmten Tassen mit ca. 40 ml Fassungsvermögen serviert und gesüßt oder ungesüßt getrunken.
 
Seine Wurzeln hat der Espresso in Italien, wo diese Art der Kaffeezubereitung um 1900 aufkam. Die Espressomaschine wurde von einem Neapolitaner – der sich angeblich über die Langsamkeit der Kaffeezubereitung ärgerte – in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Ingenieur Luigi Bezerra entwickelt, der als Erfinder der Espressomaschine gilt. Während der Prototyp bereits auf der Weltausstellung 1855 in Paris vorgestellt wurde, ging die erste Serienproduktion von Bezerra erst 1901 in die Läden Italiens und bald in alle Welt. Espresso lässt sich trotz seines Namens nicht in einer Espressokanne kochen, da der nötige Druck auf einer „Moka“ nicht erreicht wird (allenfalls vielleicht 1,5 bar). Zu den Klassikern unter den Espressokannen gehört das 1933 von Alfonso Bialetti entworfene Modell Moka Express, das bis heute in seiner nahezu ursprünglichen Form produziert wird und weltweit in vielen Haushalten zu finden ist.

Das deutsche Wort Espresso leitet sich von der ausführlichen italienischen Bezeichnung caffè espresso ab. Diese kommt von italienisch espresso, mit dem ein explizit für den Gast zubereitetes Gericht bezeichnet wurde, also ein Ausdruck aus den Anfängen, als es Espresso nur in Bars gab. Die wahrscheinlich unzutreffenden Erklärungen, dass der Name etwas mit „schnell“ (express) oder dem hohen Wasserdruck (lat. exprimere = ausdrücken) zu tun hat, sind weit verbreitet. Eigentlich falsch ist auch die Bezeichnung Expresso, die eventuell aus dem Französischen in den deutschen Sprachgebrauch gelangt ist.

Espresso ist eine Zubereitungsart von Kaffee, bei der Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird. Das Verfahren ergibt einen starken Kaffee, auf dem sich eine... mehr erfahren »
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Espresso ist eine Zubereitungsart von Kaffee, bei der Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird. Das Verfahren ergibt einen starken Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht – die Crema – befindet, die zu seinem Aroma beiträgt. Durch die starke Röstung und eine typische Portionsgröße von 25 ml ist der Koffeingehalt einer Tasse Espresso jedoch geringer als der einer Tasse Filter- kaffee (typischerweise 125 ml). Espresso wird in der Regel in kleinen, dickwandigen und vorgewärmten Tassen mit ca. 40 ml Fassungsvermögen serviert und gesüßt oder ungesüßt getrunken.
 
Seine Wurzeln hat der Espresso in Italien, wo diese Art der Kaffeezubereitung um 1900 aufkam. Die Espressomaschine wurde von einem Neapolitaner – der sich angeblich über die Langsamkeit der Kaffeezubereitung ärgerte – in Zusammenarbeit mit dem Mailänder Ingenieur Luigi Bezerra entwickelt, der als Erfinder der Espressomaschine gilt. Während der Prototyp bereits auf der Weltausstellung 1855 in Paris vorgestellt wurde, ging die erste Serienproduktion von Bezerra erst 1901 in die Läden Italiens und bald in alle Welt. Espresso lässt sich trotz seines Namens nicht in einer Espressokanne kochen, da der nötige Druck auf einer „Moka“ nicht erreicht wird (allenfalls vielleicht 1,5 bar). Zu den Klassikern unter den Espressokannen gehört das 1933 von Alfonso Bialetti entworfene Modell Moka Express, das bis heute in seiner nahezu ursprünglichen Form produziert wird und weltweit in vielen Haushalten zu finden ist.

Das deutsche Wort Espresso leitet sich von der ausführlichen italienischen Bezeichnung caffè espresso ab. Diese kommt von italienisch espresso, mit dem ein explizit für den Gast zubereitetes Gericht bezeichnet wurde, also ein Ausdruck aus den Anfängen, als es Espresso nur in Bars gab. Die wahrscheinlich unzutreffenden Erklärungen, dass der Name etwas mit „schnell“ (express) oder dem hohen Wasserdruck (lat. exprimere = ausdrücken) zu tun hat, sind weit verbreitet. Eigentlich falsch ist auch die Bezeichnung Expresso, die eventuell aus dem Französischen in den deutschen Sprachgebrauch gelangt ist.

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