Der feststehende Ausdruck kontrolliert biologischer Anbau steht für eine Produktion, die regelmäßig von Gutachtern des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz überprüft wird und den Basisrichtlinien der IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements) und den EU-Verordnungen zum biologischem Landbau entspricht. Diese Verordnungen verbieten den Einsatz von künstlichem Dünger, Pestiziden, Wachstumsregulatoren und Mastmitteln.
Stattdessen basiert dieser Anbau auf Fruchtfolge, tierischen und pflanzlichen Düngemitteln, biologische Schädlingskontrolle und manuellem Jäten. Zu dem Konzept der ökologischen Landwirtschaft gehört auch das Prinzip der Nachhaltigkeit. Anbauflächen werden umsichtig und schonend genutzt. Biologische Abfälle werden zu Kompost weiter verwertet und als Dünger benutzt, damit kein Raubbau stattfindet, sondern eine langfristige Nutzung gesichert ist.
Tee kommt zwar aus Ländern wie Indien und China, in denen die EU-Verordnungen natürlich nicht gelten, aber es gibt auch dort staatliche Einrichtungen, die die Einhaltung der IFOAM Basisrichtlinien überwachen.
Der Tee aus kontrolliert biologischem Anbau zeichnet sich somit dadurch aus, dass er nachweisbar frei von chemischen Rückständen ist und nachhaltig produziert wurde.

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