Den meisten Menschen ist mittlerweile bewusst, dass der Raubbau an der Natur das Ökosystem nachhaltig schädigt und auch den Menschen selber nicht gut bekommt. Viele leiden unter Allergien auf chemische Stoffe, die sich oft als Rückstände in der Nahrung finden.
Auch die herkömmlich produzierten Tees sind mit Pestiziden belastet, allerdings werden die Höchstmengen durch gesetzliche Bestimmungen reguliert, um den gesundheitlichen Schaden so gering wie möglich zu halten.
Doch der Raubbau an der Natur kann dadurch nicht verhindert werden. Pestizide und chemische Dünger laugen die Felder aus und machen sie auf Jahre hinaus unbrauchbar.
Durch die Produktion von Bio-Tee wird nicht nur die Gesundheit der Verbraucher geschont, sondern auch die Umwelt, denn die Hersteller achten auf eine ökologische Landwirtschaft. Sie nutzen die Anbauflächen umsichtig und verwenden Kompost als Dünger. Die Wurzeln der Pflanzen werden auch in den umliegenden Boden weitergeführt, so dass sie viele Mineralien und andere wertvolle Nährstoffe aus der Erde ziehen können.
Die Verwendung von synthetischen Pestiziden ist untersagt, ebenso die Verwendung von synthetischen Stickstoffdüngern. Stickstoff darf nur als Bestandteil von organischen Düngern oder Kompost zur Anwendung kommen. Auch leicht lösliche Phosphate und chlorhaltige Kalidünger dürfen nicht verwendet werden.
Ein Betrieb mit Biolandwirtschaft wird als Einheit betrachtet und soll deshalb nicht kurzfristig mit größtmöglichem Ertrag ausgebeutet werden, um danach unbrauchbar zu sein. Deshalb ist nachhaltige Landwirtschaft das oberste Prinzip.
Der Anteil von Bio-Tee am Umsatz steigt ständig. Zurzeit liegt er bei 5%, das entspricht etwa 1000 Tonnen Tee pro Jahr. Bei grünem Tee liegt er sogar bei 10%. Sicherheit erhält der Verbraucher durch die Biosiegel.
DE-ÖKO-006

Bio Tee












































































































